Bad Westernkotten – Nach einer starken Vorstellung im Kreispokalfinale gegen den SV Lippstadt gab es beim 2:4 zwar kein Happy End für den SuS Bad Westernkotten, doch laut SuS-Coach Evin nimmt man aus dieser Partie reichlich Schwung für den Endspurt im Titelrennen mit.
Landesliga 2
SuS Bad Westernkotten - TSV Weißtal (Sonntag, 15 Uhr in Erwitte, Hinspiel 3:0)
„Das Pokalfinale kam zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Dennoch haben beide Teams den Zuschauern etwas geboten. Aber das ist jetzt abgehakt, obwohl wir den Schwung natürlich mitnehmen wollen. Unser voller Fokus gilt jetzt dem TSV Weißtal. Wir wollen das Spiel sofort auf unsere Seite ziehen und schnell Klarheit schaffen“, so SuS-Trainer Cevahir Evin, der bereits wieder in den Angriffsmodus geschaltet hat. Und das müssen seine Schützlinge auch, denn in den jetzt folgenden beiden Heimspielen gegen Weißtal und eine Woche später gegen Lennestadt bietet sich dem SuS Bad Westernkotten die große Chance, das Tor zur Westfalenliga ganz weit aufzustoßen.
Mit dem TSV Weißtal empfängt der SuS einen Gegner, der ganz entspannt zu Werke gehen kann. Nach dem letzten 4:1-Sieg in Lennestadt ist der Klassenerhalt des Aufsteigers nämlich amtlich. Und so ganz nebenbei besiegelte man gleichzeitig noch den Abstieg des FC Lennestadt, der sich nach 14 Jahren aus der Landesliga verabschieden muss.
Evin: „Zunächst einmal muss man sagen, dass unsere Mannschaft den Denkzettel aus dem letzten Heimspiel gegen Hohenlimburg verstanden hat. Mit Weißtal treffen wir jetzt auf eine junge Truppe, die eine tolle Hinrunde spielte und jetzt nichts mehr zu verlieren hat.“ Der SuS bekommt es im Endspurt um die Meisterschaft neben Weißtal und Lennestadt dann am letzten Spieltag noch mit dem SV Attendorn zu tun, der aktuell schon sechs Punkte Rückstand zum rettenden Ufer hat. Das müsste in Sachen Aufstieg doch zu packen sein, oder?
Evin: „Natürlich kann man jetzt sagen, dass wir alle drei Spiele gewinnen müssen. Aber es gibt im Fußball eben auch die Situationen, wo man das Spielglück haben muss. Und dieses Glück muss man sich erzwingen.“ In personeller Hinsicht steht noch ein großes Fragezeichen hinter Jan Konrad, der Nummer 1 des SuS. Er fehlte bereits im Pokalfinale. Evin: „Er hat Rückenprobleme und kann kaum gerade laufen. Ob er Sonntag spielen kann, ist noch völlig offen. Lukas Braun, den ich im Pokal zwei Minuten nach seiner Einwechselung bereits wieder auswechseln musste, fehlt wegen einer Oberschenkelverletzung auf jeden Fall. Für ihn ist die Saison wohl gelaufen.“