Lippstadt – Ein Miniturnier, das große Erwartungen weckt: Der SV Lippstadt absolviert am heutigen Samstag einen echten Härtetest – gegen den Regionalliga-Aufsteiger Westfalia Rhynern und gegen den Niedersachsen-Oberligisten SV Meppen II.
Miniturnier am Samstag, Bruchbaum, Platz 3
SV Meppen II - Westfalia Rhynern (12.30 Uhr)
SV Lippstadt - SV Meppen II (13.30 Uhr)
SV Lippstadt - Westfalia Rhynern (14.30 Uhr)
Gespielt wird jeweils zweimal 30 Minuten. Sowohl Rhynern als auch Meppen hatten beim SV Lippstadt für einen Test angefragt. Daraufhin einigten sich die drei Beteiligten kurzerhand auf ein Miniturnier. Keine schlechte Idee, auch wenn es keinen Siegerpokal gibt.
Die Schwarz-Roten müssen zuerst gegen die Drittliga-Reserve des SV Meppen ran, die seit vier Jahren in der Oberliga Niedersachsen um Punkte kämpft. Die Emsländer kommen mit einer blutjungen Truppe (Durchschnittsalter 20,8 Jahre) und einer ähnlichen Philosophie wie der SV Lippstadt an den Bruchbaum. Denn die Gäste setzen vor allem auf den eigenen Nachwuchs, ein halbes Dutzend Kicker aus der eigenen U19 verstärkt die 2. Mannschaft in der neuen Saison.
Youngster – das ist ein gutes Stichwort für den heimischen Spielverein: Mit Samir Yusufi, Jack Keba, Arvid Müller und Eray Güzel laufen heute (zusätzlich) vier A-Jugend-Akteure aus dem eigenen Stall auf. „Alle machen ihre Sache super“, ist Cheftrainer Felix Bechtold voll des Lobes. In den beiden Tests sollen alle Spieler des SV Lippstadt reichlich Einsatzminuten sammeln. Nicht dabei sind Nico Tübing, Nils Köhler, Juan Löbel, Oliver Lange und Ben Tautges (alle verletzt). Außerdem fehlt Kiyan Sadeghi wegen Problemen mit dem Hüftbeuger.
Die zweite Partie gegen Westfalia Rhynern entscheidet vermutlich nicht nur über den Turniersieg, sondern hat es aus Sicht der Gastgeber auch so richtig in sich. Nicht nur, weil der langjährige Stammtorhüter Christopher Balkenhoff an seine alte Wirkungsstätte zurückkehrt. Im letzten Aufeinandertreffen im April wurden die Schwarz-Roten ordentlich abgewatscht. Die Westfalia gewann diesen Aufstiegskampf deutlich mit 3:0, wurde später Meister, stieg in die Regionalliga auf und empfängt in der 1. Runde des DFB-Pokals den Zweitligisten Dynamo Dresden. Diesbezüglich ging der SV Lippstadt komplett leer aus, sucht jetzt aber mit praktisch unverändertem Team eine neue Chance.
Das ist Zukunftsmusik. Was jetzt zählt, sind die beiden Testspiele. „Zwei verschiedene Teams vor der Flinte, das wird bestimmt interessant“, hat Bechtold bereits in den Wettkampfmodus geschaltet.