Lippstadt – Auf zwei alte Bekannte treffen die Oberliga-Fußballer des SV Lippstadt in der zweiten Runde des Westfalenpokals: Cinar Sansar und Fabian Brosowski trugen letzte Saison noch das schwarz-rote Trikot und stehen mittlerweile beim SC Herford unter Vertrag.
Krombacher Westfalenpokal
2. Runde
SC Herford - SV Lippstadt (Mittwoch, 19 Uhr)
„Das Spiel wird für uns ein Brett. Herford hat definitiv Qualität im Kader. Aber wir sind bereit und wollen unbedingt weiterkommen“, sagt SV-Coach Felix Bechtold vor dem Vergleich mit dem Westfalenliga-Vierten. Im Achtelfinale des Wettbewerbs wartet der derzeitige Regionalliga-Tabellenführer FC Gütersloh auf den Sieger des Duells Herford gegen Lippstadt. Ein Highlight-Spiel, das sich beide Vereine unter keinen Umständen entgehen lassen wollen.
Groß die Rotationsmaschine anwerfen wird Felix Bechtold nicht. „Es werden nur punktuelle Veränderungen vorgenommen“, sagt er. Beispielsweise im Mittelfeld, wo Tom Kocielnik diese Woche auf einer Studienfahrt weilte. Ihn dürfte Mazlum Bulut ersetzen. Im Tor wird Lukas Struck stehen. Bechtold: „Diese Konstellation wurde vor der Saison klar kommuniziert.“ Ansonsten fehlen die verletzten Köhler, Tübing und Löbel. Lee muss wegen einer Studienfahrt passen. Lange steht dagegen nach überstandener Verletzung erstmals wieder im Aufgebot. „Er hat sich diese Chance jetzt verdient“, so Bechtold über den Youngster.
In der ersten Pokalrunde schaltete der SC Herford den SV Heide Paderborn auswärts mit 6:2 aus. Der SV Lippstadt löste seine Pflichtaufgabe in Minden mit einem 4:1-Sieg ebenfalls souverän.